Schmankerl des Monats: Juni 2006 Im April 2006 stellte der Niederösterreichische
Anzeiger in seiner „Umfrage der Woche“ folgende Frage: „Fühlen
Sie sich durch den Feinstaub beeinträchtigt?“ Sämtliche Wissenschaftler und Ärzte legen Studien vor, die genau das Gegenteil beweisen: Je kleiner die Staubpartikel, desto gefährlicher sind sie für die Gesundheit von uns Menschen. Feinstaub in der Größe, für die derzeit
Grenzwerte vorliegen und gemessen (und regelmäßig überschritten)
werden, ist an sich schon schwerstens gesundheitsgefährdend und
verkürzt nachweislich die Lebensdauer, wie zahlreiche Studien und
Erfahrungswerte von Medizinern belegen. Am gefährlichsten aber sind jene Feinstaubpartikel, für die es noch nicht einmal Grenzwerte gibt - Beispiele gefällig? Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Dr. Reiner Brettenthaler, meinte z.B. im Februar diese Jahres: "Es sollten nicht wieder zehn Jahre vergehen, in denen die Grenzen für die größeren Partikel PM 10 vielleicht eingehalten werden, gleichzeitig aber ungehindert immer mehr kleinere Partikel in die Umwelt entströmen, die noch schädlicher sind, weil sie erhebliche Folgen für das Herz-Kreislauf-System haben." (**) Ultrafeine Partikel verstärken allergische Reaktionen, verursachen stärkere Entzündungen, wiesen Wissenschaftler des Münchner Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF, http://www.gsf.de) nach. (***) Schockierend, dass ein NÖ Landespolitiker, der
immerhin lautstark immer wieder für einen massiven Ausbau des hochrangigen
Straßennetzes in NÖ eintritt, davon nicht den blassesten Schimmer
zu haben scheint. Bitte, klären Sie Hrn. Nowohradsky schnellstens auf über die Gefahren des Feinstaubs und des Ultrafeinstaubs. Herbert Nowohradsky |