Schmankerl des Monats: Dezember 2005

Wir und viele andere Bürgerinitiativen entlang gebauter oder geplanter Autobahnen und Umweltorganisationen kämpfen gegen die massive Gesundheitsgefährdung durch von Feinstaub und Schadstoffe.

Österreich ist zudem meilenweit von der Erreichung des Kyoto-Zieles entfernt.

Und wonach steht unserem Verkehrsminister der Sinn?
Nach einer einer Tempoerhöhung auf 160 km/h.

Die Folgen wären: Eine Erhöhung des CO2-Ausstoßes um 23 %, der Partikelemissionen um 60 %, der NOx um 65 %. Und natürlich auch ein Ansteigen des Treibstoffverbrauchs um 23 %.

(Nachzulesen hier)

Wie gefährlich Feinstaub und Luftschadstoffe sind, ist in vielen Artikeln und Studien (auch auf unserer Website unter http://www.s1-bim.at/_gesundheit.htm) nachzulesen.

Zum Schutz der Bevölkerung werden entlang bestimmter Teilabschnitte von Autobahnen generelle Tempoplimits verfügt (Der Standard, 27.10.2004), bei Überrschreitungen von Feinstaubmesswerten werden andernorts (Der Standard, 12.8.2005) Sperrungen von innerstädtischen Gebieten überlegt. Bei uns hingegen scheint die Gesundheit ein Gut, das ganz hintan gereiht wird.

Deponieren auch Sie Ihre Besorgnis in Bezug auf die zunehmende Gesundheitsgefährdung durch eine Erhöhung des Tempolimits bzw. durch den Bau neuer Schnellstraßen und Autobahnen bei Minister Gorbach:

Hubert Gorbach
Vizekanzler und Bundesminister
BM für Verkehr,Innovation und Technologie
1031 Wien, Radetzkystr. 2
Tel.: 01 / 711 62 - 8000
Fax: 01 / 713 78 - 76
E-Mail: hubert.gorbach@bmvit.gv.at